Der Boden war sauber.
Das Tuch sagt etwas anderes.
Ein Gerät, das mit 185 Grad heissem Trockendampf arbeitet — und mit nichts sonst. Kein Putzmittel, kein Eimer, kein Nachwischen. Was dahintersteckt, wie es funktioniert, und warum man es sehen muss, um es zu glauben.
EV SWISS · Baar ZG · Lesezeit 4 Minuten
Unter fast jeder Spüle in der Schweiz steht dasselbe Sortiment. Allzweckreiniger, Badreiniger, Küchenreiniger, Glasreiniger, Backofenspray, Entkalker, Bodenmilch. Sieben bis zwölf Flaschen, gekauft über Jahre, jede für eine Fläche.
Man denkt selten darüber nach, weil es immer so war. Der Lappen und der Eimer sind älter als die Waschmaschine. Wir haben Geräte, die kochen, saugen, waschen und trocknen — und für das Sauberste im Haus nehmen wir ein Tuch, tauchen es in Wasser mit einem Mittel und schieben den Schmutz von einer Stelle zur anderen.
Ein Trockendampfreiniger geht die Sache anders an. Nicht besser wischen — gar nicht wischen.
Wie das Gerät arbeitet
Der EV AtlantisX erhitzt normales Leitungswasser auf rund 185 Grad. Was aus der Düse kommt, ist kein Wasserdampf im Sinne von nass, sondern trockener Dampf: sehr heiss, sehr fein, mit sehr wenig Feuchtigkeit. Deshalb bleibt auf der Fläche kaum etwas zurück — und deshalb kann man damit an Stellen, an die man mit einem nassen Lappen gar nicht erst geht.
Hitze löst
185 Grad treffen die Verschmutzung. Fett, Eingebranntes, Seifenreste und Ablagerungen verlieren den Halt an der Oberfläche.
Dampf trägt aus
Der Dampf kommt mit Druck aus der Düse und holt das Gelöste aus Poren, Fugen und Ritzen — auch dort, wo kein Tuch hinkommt.
Das Tuch nimmt auf
Ein Mikrofasertuch am Aufsatz nimmt auf, was gelöst wurde. Es wird gewechselt statt ausgewaschen — der Schmutz geht in die Wäsche, nicht zurück auf den Boden.
Das ist der ganze Unterschied zum Eimer: Beim Wischen wird der Schmutz gelöst und im Wasser verteilt. Hier wird er gelöst und mitgenommen. Man sieht es sofort, weil man es in der Hand hält — am Tuch.
Der Beweis ist ein weisses Tuch
Es gibt in dieser Branche viele Versprechen und wenig, das man anfassen kann. Das Tuch ist die Ausnahme. Es geht weiss auf den Aufsatz und kommt nach einem Raum wieder herunter. Was dann darauf liegt, war vorher im Boden.
Ein Gerät, das den halben Putzschrank ersetzt
Der Aufsatz wechselt, das Prinzip bleibt. Für den Boden ein breiter Kopf mit Tuch, für Fugen eine schmale Bürste, für Polster ein Kissen, für Armaturen eine Düse. Was der Hersteller für die EV-Serie nennt:
- BödenParkett, Kork, Fliesen, Stein, Beton
- KücheFronten, Backofen, Grillroste, Spülbecken
- BadFugen, Duschkabinen, Armaturen, Abflüsse
- FensterGlas, Rahmen, Fensterbänke
- TextilPolster, Matratzen, Vorhänge, Autositze
- DraussenGartenmöbel, Terrasse, Velo, Auto
Flächenangaben nach Hersteller- und Zubehörangaben von ev-swiss.ch. Welcher Aufsatz für welche Fläche der richtige ist, zeigen wir am Termin an deinen eigenen Oberflächen.
Und dann putzt plötzlich er
Das ist der Teil, den wir nicht geplant haben. Ein Gerät, das mit Druck und Hitze arbeitet, ist für viele Männer kein Putzmittel, sondern Werkzeug. Was in den Haushalten passiert, in denen es steht: Es fängt beim Velo an.
Gekauft wird es meistens für die Küche. Benutzt wird es am Wochenende für Terrasse, Grill und Velo.
Beobachtung aus den Vorführungen
Was nicht im Haus ist, muss auch niemand wegstellen
Für die meisten ist das der eigentliche Punkt, und er hat wenig mit Ökologie zu tun. Es geht um das Kind, das über den Boden krabbelt, den man vor zwanzig Minuten gewischt hat. Um den Hund, der auf den Fliesen liegt. Um die Frage, was man eigentlich einatmet, wenn das Bad nach dem Putzen so riecht, wie es riecht.
Trockendampf braucht kein Mittel. Es bleibt nichts auf der Fläche zurück, weil nichts auf die Fläche gekommen ist ausser heissem Wasserdampf. Kein Duft, keine Schlieren, kein Schrank voller Flaschen, die man vor Kindern wegschliesst.
Warum wir es nicht einfach verkaufen
Man kann über Trockendampf schreiben, so lange man will — überzeugend wird es erst, wenn es der eigene Backofen ist. Deshalb gibt es dieses Gerät nicht im Regal und nicht im Warenkorb, sondern nur nach einer Vorführung bei dir zuhause.
Du suchst die Stelle aus. Die Fuge, an der nichts mehr hilft. Das Ceranfeld. Den Backofen, den du seit Ostern vor dir herschiebst. Wir kommen vorbei, packen das Gerät aus und du siehst in wenigen Minuten, was passiert — an deinem eigenen Dreck, nicht in einem Werbefilm.
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Ein Termin, rund eine Stunde.Kunde bestätigt noch
Danach sind wir wieder weg — ob du kaufst oder nicht.
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Du entscheidest in Ruhe.Kunde bestätigt noch
Niemand bleibt am Küchentisch sitzen, bis unterschrieben ist.
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Kein Nachfassen ohne dein Ja.Kunde bestätigt noch
Wenn es nichts für dich ist, hörst du nichts mehr von uns.
Am besten seid ihr zu zweit dabei, wenn ihr zu zweit entscheidet. Das erspart den zweiten Termin.